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Cineteca di Bologna

>> www.cinetecadibologna.it  Die Organisation entstand in den 1960er Jahren aus der Kinokommission Bologna heraus und basierte auf der einfachen Idee, das Kulturgeschichte als etwas Lebendiges betrachtet werden sollte, und daher auch auf die Zukunft ausgerichtet sein muss. Seitdem ist der Gedanke filmisches Erbe aufzuarbeiten und neu zu entdecken Grundlage aller Aktivitäten der Cineteca: Quellenstudium, der Aufbau von Sammlungen, die Entwicklung eines Bewusstseins für Konservierung und Restaurierung, sowie des dazugehörigen Know-hows, die Ausbildung von Personal in diesem damals neuen Feld und der Aufbau von Netzwerken zum Ziel von Austausch und Zusammenarbeit.
 
1995 ernannte die Stadt Bologna die Cineteca di Bologna zu einer “autonomen städtischen Institution” mit eigenem Vorstandsgremium, Vorsitzendem und Direktor. Sie war Gründungsmitglied der Association des Cinémathèques Européennes (ACE) und ist seit 1989 ein permanentes Mitglied der Fédération Internationale des Archives du Film (FIAF).
 
Die Filmsammlung der Cineteca umfasst circa 40.000 Kopien und umspannt die gesamte Filmgeschichte von der Stummfilmzeit bis zu gegenwärtigen Produktionen. Neben der offensichtlichen Ausrichtung auf das Kino finden sich in der Bibliothek darüber hinaus Fotografien, Grafiken, Soundtracks, audiovisuelle Medien und Comics, insgesamt 38.000 Bände, 1.100 italienische und ausländische Magazine, 13.000 audiovisuelle Materialien und 200.000 Filmplakate. Das Dokumenten und Stillfoto Archiv stellt einen weiteren, nahezu vollständigen, Bereich des Filmerbes dar, und beinhaltet sowohl Sammlungen von Organisationen und Institutionen, als auch von Filmkritikern, Darstellern, Produzenten und Regisseuren, darunter Alessandro Blasetti, Marcello Mastroianni, Pier Paolo Pasolini und Charlie Chaplin.